
- 20. April 2026
- von
- Stefan Fritz
Ärgerliche Niederlage
Nach den ersten beiden Spieltagen standen wir mit zwei zu 0 Siegen auf Platz 1, bevor es in die Osterferien ging. Durch die spielfreien Wochenenden und eine geringe Trainingsbeteiligung hatten wir nahezu zwei Wochen Trainingspause – keine optimale Vorbereitung auf diesen Spieltag.
Bei sommerlichen Temperaturen wollten wir dennoch die nächsten drei Punkte einfahren. Doch von Beginn an lief es nicht nach Plan. Bereits nach zwei Minuten lagen wir mit 0:1 zurück. Nach zu langem Ballhalten im Mittelfeld und einem unsauberen Spielaufbau über die Innenverteidigung kam es zu einem Ballverlust, den der Gegner aus etwa 16 Metern direkt zur Führung nutzte.
Im Anschluss versuchten wir, uns zu stabilisieren und kamen auch in Richtung gegnerisches Tor. Ein möglicher Elfmeter wurde uns jedoch verwehrt. Auf der Gegenseite fiel dann das 0:2: Nach einer Ecke fehlte komplett die Zuordnung, sodass ein gegnerischer Stürmer frei einköpfen konnte.
Trotz aller Bemühungen waren viele Spieler an diesem Tag sowohl körperlich als auch mental nicht voll präsent. Nach einem Doppelwechsel in der 20. Minute verschliefen wir erneut die Zuordnung, wodurch ein einfacher Pass in die Tiefe zum 0:3 führte. Fast im direkten Gegenzug konnte Vinzi immerhin auf 1:3 verkürzen.
Der Gegner setzte weiterhin auf lange Bälle hinter unsere Abwehr, was wir nicht konsequent unterbinden konnten, da der Druck auf Mittelfeld und Abwehrreihe fehlte. Dennoch erspielten wir uns vor der Halbzeit noch eine hundertprozentige Chance, die leider ungenutzt blieb. So ging es mit einem Rückstand in die Pause – das Spiel war jedoch noch offen.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich der gegnerische Kapitän stark über die Außenbahn durch und brachte den Ball in den Strafraum, wo ein eigentlich gedeckter Stürmer zum 1:4 einköpfen konnte. Doch wir gaben uns nicht auf: Sieben Minuten später verkürzte Karlo auf 2:4.
Ein großes Problem an diesem Tag war jedoch die fehlende Disziplin. Immer wieder ließen sich Spieler auf verbale Auseinandersetzungen ein – etwas, das uns in den vorherigen Spielen noch ausgezeichnet hatte. Trotz Kampfgeist führte ein Ballverlust im Strafraum zu einem Konter, den der Gegner zum 2:5 nutzte. Unser Defensivverhalten war insgesamt an diesem Tag nicht auf dem nötigen Niveau.
Dennoch steckten wir nicht auf. Nach einem schnell ausgeführten Schiedsrichterball konnte Luka in der 67. Minute nach einer Flanke zum 3:5 einköpfen. Doch danach fehlte uns die Kraft, um das Spiel noch einmal entscheidend zu drehen.
Am Ende müssen wir uns eingestehen, dass wir diese Niederlage selbst verschuldet haben. Das Trainerteam hat das Spiel bereits aufgearbeitet und wird gemeinsam mit der Mannschaft daran arbeiten, in den kommenden Spielen wieder unsere Stärken auf den Platz zu bringen.
Ausblick:
Am kommenden Freitag geht es auswärts nach Günding.





